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Begeleithundeprüfung Felias

Heute war es endlich soweit, obwohl ich selbst immer skeptisch war, haben wir die BH prima bestanden.

Gegen 10.30 Uhr war Felias dran mit seinem Lauf, wir mussten als erstes Ablegen und obwohl das immer unser „Problemchen“ war und es zudem relativ kalt und dazu noch nass war, harrte Felias die ganze Zeit an seinem Platz aus. Ich holte ihn ab und wir liefen unsere BH, alles im allem war der Richter sehr zufrieden und wirklich erstaunt, was doch ein kleiner Affenpinscher so alles kann, zumal er vorher nicht einmal wusste, was das den für eine Rasse sei. :-) Er lobte Felias in seiner starken Aufmerksamkeit und Bindung zu mir und seine perfekt ausgeführten Grundstellungen. Nach 14 Uhr ging es dann weiter mit dem Straßenabteil, Felias lief vorbildlich und auch beim Alleine bleiben, blieb er absolut relaxt, man hätte meinen können, er war die Ruhe selbst.

Schlussendlich muss ich sagen, dass ich super stolz auf mein Wichtelchen bin, zumal ich vor der Prüfung arge Zweifel daran hatte das wir bestehen (Frauchen hat einfach zu hohe Ansprüche ;-)), aber so wird man überrascht! Wie meinten die Sportfreunde, nun fehle nur noch das wir VPG machen (guter Witz) ;-)
Jetzt wollen wir mal sehen, wie es im Agility weiter läuft.





Sommerurlaub in Mecklenburg-Vorpommern

Am 18.7 begann der Tag schon recht früh, wenn man bedenkt, das Frauchen Ferien hat. Nach dem Frühstück wurden Felias und ich ins Auto gesetzt und schon fuhren wir los in den wohlverdienten Urlaub. Natürlich wussten wir das schon Tage vorher das es in den Urlaub geht. Die Koffer wurden gepackt! Erst lief es ja ganz gut auf der Autobahn, doch dann folgte ein Stau auf den anderen. Felias und ich waren ganz schön genervt, wollten wir doch endlich eine Runde gehen und schwimmen. Nach gut 4 ½h erreichten wir endlich unsere Ferienwohnung. Nach dem das Auto ausgepackt war, machte es sich Felias erst mal gemütlich auf seinem Kissen. Ich hingegen nutze die Chance, mich auf den Bett breit zu machen. So ein Doppelbett für sich allein hat schon was! Allerdings dauerte es nicht lange und Frauchen meckerte. Na ja danach ging’s erst einmal einkaufen. Endlich wieder in der Wohnung war der Kühlschrank bis oben hin gefüllt und wir gingen spazieren. Da der See gleich vor unserer Nase lag, sprangen wir natürlich sofort hinein. Der pure Genuss so ein kühles „Seechen“. Nach rund 2h waren wir wieder Zuhause. Hab mich dann gezwungener Maßen auf mein Kissen gelegt, allerdings draußen auf der Terrasse, wo man einen super Blick auf den kleinen See genau vor unserer Wohnung hat. Nach dem Abendessen schlief ich und Felias tief ein. Die nächsten Tage fuhren wir lange Fahrrad, also nicht Felias und ich, sondern Frauchens und Herrchen. Wir saßen im Anhänger bzw. Felias im Fahrradkorb. An Stellen, wo nicht so viele Leute waren, sind wir dann am Fahrrad nebenher gerannt. Zudem waren wir die Stars, wenn wir im Korb bzw. im Anhänger saßen. Meist kamen Kommentare wie „ach, ihr habt es ja gut“ oder „schau doch mal wie süß“. Wir waren die Showstars auf den Fahrradwegen ;-). Abends waren wir meist so kaputt, dass wir einfach umfielen. Allerdings immer ein wachendes Auge offen, um mögliche Eindringlinge zu verbellen, immerhin war das ja nun unsere Ferienwohnung, Frauchen schimpfte immer und meinte wenn wir so weiter bellen würden, würden die uns aus der „Wohnung schmeißen“. Dabei lachte sie immer, so dass ich das natürlich nicht ernst nahm. So ein alter Hase wie ich kann ja Frauchen einschätzen. Schlussendlich fanden das sogar alle anderen Urlauber süß, das wir alle anbellten, die sich der Wohnung zu näherten. Ihr werdet es nicht glauben, aber manchmal drohte uns Frauchen sogar mit Kastration. Das ist doch die totale Sauerei, oder :-o? Schlussendlich macht sie es ja eh nicht. :-) An den Tagen als die Sonne schien sind wir baden gewesen, an einen kleinen Strand wo niemand weiter war, und so konnten wir die ganze Zeit frei rennen und tun und lassen was wir wollten, also buddeln im Sand, wilde Verfolgungsjagden und rumkaspern im Wasser oder ganz einfach dem leisen plätschern des Sees zuhören. Zudem lag im Wasser eine Rolle Heu, die wahrscheinlich junge Leute dort hinein geschoben haben, erst haben wir uns geärgert, aber am Ende habe ich sie als Ausschauplatz genutzt. So war es schon Freitag und es hieß wieder einpacken in den Koffer. Am 25.7 fuhren wir wieder nach Hause nach Sachsen. Am liebsten wären alle noch eine Woche geblieben, doch es war schon alles ausgebucht. Schade! Es war so schön dort, sehr lange Fahrradwege, verlassene Badestrände, eine wunderschöne Ferienwohnung mit geräumiger Terrasse und großen Garten dahinter, mit wunderbaren Blick auf den kleinen Fischersee.





Felias´ erster Geburtstag

Am 1. Juni war wirklich ein besonderer Tag! Am diesem Tag war mein aller erster Geburtstag und ich muss sagen, so ein Geburtstag ist wirklich etwas tolles. Zumal für das Geburtstagskind, also für mich ;-D. Am Morgen wurde ich mit einem Schwimmspielzeug und selbst gebackenen Leckerchen verwöhnt. Frauchen kann wirklich gut backen. Kurz nachdem Frühstück ist Frauchen mit mir und Lucas eine große Runde spazieren gegangen. In diesem Zusammenhang habe ich das Spielzeug gleich ausgetestet. Zum Glück hat die Sonne gelacht und es war warm. Am Nachmittag bekam ich dann noch eine sehr leckere Hundetorte. Natürlich haben meine Kumpels Lucas und Aaras auch ein Stück von der Torte abbekommen. Also Geburtstag ist wirklich was tolles. Ich hoffe, dass ich bald wieder Geburtstag habe, obwohl Frauchen meint, dass würde jetzt wieder ein Jahr dauern. ;-) Meine beiden Schwestern, Felizitas und Flora, hatten auch Geburtstag und was ich von beiden gehört habe, muss es bei ihnen genauso schön gewesen sein wie bei mir.





Weihnachten und Silvester

Endlich war es soweit, Weihnachten stand vor der Tür und Felias hat alles mit Interesse beobachtet. Als erstes war da natürlich der Weihnachtsbaum, da musste natürlich erst einmal kräftig protestiert werden, was soll auch der Baum im Wohnzimmer!? Nach mehrmaligen beschnuppern beruhigte er sich und er beachtete ihn nicht mehr. An Heiligabend haben Lucas und Felias sofort bemerkt, irgendetwas stimmt nicht. Wir waren natürlich auch aufgeregt und das übertrug sich auf die Zwei. Gegen 20Uhr war dann Bescherung und beide stürzten sich auf ihr Geschenk und es wurde auseinander genommen. Drin war ein schickes, neues Körbchen. Beide finden es super bequem. Außer dem Körbchen gab es natürlich auch Leckerchen. Ja und dann stand auch schon Silvester vor der Tür. Lucas wusste genau was los war und war deshalb auch recht aufgeregt, wobei es dieses Jahr nicht ausartete. Felias war hingegen total ruhig. Zum Nachmittag hin knallte es immer öfter und Lucas fand es nicht mehr angenehm. Am Abend war es natürlich wieder sehr laut, Lucas war aufgeregt, aber relativ ruhig und Felias schlief den ganzen Abend. Ihn störte es gar nicht. So verlief Felias` erstes Silvester sehr ruhig. Wir sind wirklich froh, das er es ignorierte und Lucas hat sich anscheinen von seiner Ruhe anstecken lassen.





Agility-Power

Bei mir waren die letzten Wochenenden richtig was los. Ich durfte mit auf den Hundeplatz und ich sag euch, das war richtig toll. Erst ging es los mit UO und Ringtraining, ich habe mich natürlich besonderes angestrengt, da ich ja Frauchen zeigen wollte was ich schon kann. Sie war richtig stolz. Zwar bin ich noch nicht so richtig bei Fuß gelaufen, aber ich hab perfekt Sitz und Platz gezeigt, auch wenn ich ein wenig abgelenkt war. Die anderen Hundebesitzer haben nicht schlecht gestaunt was ein so junger Affenpinscher schon alles kann. Ja ja der andere Schäferhundwelpe, auch in meinem Alter, kann noch nicht so viel. Nachdem wir damit fertig waren, war eine Pause für mich. Da durfte ich dann Lucas und Aaras zu schauen beim Agility. Also wenn ich das sehe, da kann man wirklich staunen. Also hab ich mir vorgenommen, das auch so schön zu machen. Und dann kam ich endlich dran. Ich war ganz schön aufgeregt, aber Frauchen hat mich beruhigt und gesagt, schön langsam. Das erste gerät war der Tunnel, aber den kannte ich schon, war ganz einfach für mich. Als nächstes folgte die Wippe. Vor ihr hatte ich schon mehr Respekt, aber mit Leckerchen klappte das ganz super. Nachdem wir das 2-3 mal gemacht hatten, bin ich ganz sicher darüber gelaufen. In der Woche darauf haben wir dann den Laufsteg uns vorgenommen und der ist genauso leicht wie die Wippe. Ja mittlerweile kann ich über alle Geräte laufen, nur springen verbietet mir mein Frauchen, dabei mach ich das so gern. Ich bin schon sehr gespannt was Frauchen noch so alles mit mir vor hat. Aber sie sagt immer, ich bin so lernfähig, ich pack das bestimmt. ;-) Ich komme halt nach meinem Papa Loisi.

P.S.: Bilder gibt es unter Fotoalbum "Felias auf dem Hundeplatz"





Ich entwickle mich langsam zum echten Affenpinscher!

Mittlerweile habe ich mich richtig super eingelebt. Mein Frauchen und ihre Eltern, sowie ihr Bruder sind ganz liebe Menschen. Ich sag euch ich erleb so viel mit ihnen.
Zum ersten mal war ich mit im Hundesportverein, da habe ich dann erst mal allen Schäferhunden, Riesenschnauzern usw. gezeigt was ein Affenpinscher schon von Natur aus kann! Also da bin ich dann erst mal ganz selbstverständlich durch den Tunnel, war ja für mich gar kein Problem. Dann wurde es schwieriger, der Laufsteg kam dran. Eigentlich war es nicht geplant das ich da hoch renne, aber ich wollte doch unbedingt zeigen was ich kann. Und! Ich habe es geschafft, ich war so was von stolz. Leider sind in diesem Verein nur große Hunde, mit denen kann ich gar nicht spielen, aber dafür habe ich ja Lucas. Wieder zuhause bekam ich dann eine komische Dusche von Lucas. Frauchen hat ganz schön geschimpft auf Lucas und ich musste auf einmal aufhören mit spielen. Es ging in den Keller. Die Dusche, ja ich glaube so hieß das Ding, wurde angeschaltet. Ich fand das total interessant. Als dann die Wanne voll war, nahm mich Frauchen und setzte mich da rein. Huch, was ist denn das? Ich fand das klasse, so schön warm und ich wurde massiert. Fertig! Ich wurde abgetrocknet und noch kurz drüber geföhnt. Ich sag euch, das war ein komisches Gerät.
Mein nächstes Erlebnis war, das wir an den See fuhren. Dort war es auch sehr lustig und ich war das erste mal schwimmen. Brr, danach war es mir kalt, aber Frauchen hatte ein Handtuch mit. Außerdem werde ich langsam zum richtigen Affenpinscher. Bin frech, unerschrocken und hänge meinen Frauchen und deren Familie nur am Rockzipfel und wehe die lassen mich allein, das geht doch nicht!
So, das war es erst mal wieder von mir.

Euer Felias

Ach, schaut doch mal auf Videos, da seht ihr mich schwimmen!





Felias - die ersten Tage

Am Mittwoch war es endlich soweit. Nach 11 Wochen zog Wichtelchen Felias bei uns ein.
Felias überstand die lange Fahrt von Luxembourg bis zu uns mit Bravour. Anfangs hat er natürlich gejault, weil er nicht genau wusste was nun mit ihm passiert. Doch innerhalb einer halben Stunde schlief er tief und fest in seiner Transportbox. Nicht einmal hat man etwas von ihm gehört nur das leise Schnarchen. Als wir dann Zuhause ankamen wurde als erstes unsere Garten beschnüffelt. Felias gefiel der Garten sichtlich. Nach 3 runden machte er dann seine Geschäfte und es wurde Zeit zum fressen. Er wusste sofort was jetzt los geht. So schnell wie er wollte war ich gar nicht mit vorbereiten und er musste sich mal kurz lautstark beschweren, dass ich mich doch ein wenig beeilen sollte. Nach dem leckerem Essen wurde unser Haus noch besichtigt. Als sich Felias dann sicher fühlte wollte er toben. Dann durfte er auch Kasper, unseren Kater, kennen lernen. Frech wie Felias ist, wurde Kasper gejagt und geärgert. Kasper gefiel es, aber irgendwann wurde Felias zu groß und er verzog sich. Dann war es auch schon spät und es ging schlafen. Dazu hatte aber Felias überhaupt keine Lust und er heulte noch ein Weilchen. Doch dann wurde er müde und schlief fest ein und wachte morgens halb 8 auf. So verliefen die letzten Tage auch. Felias tobte, iss und schlief und war frech. Mittlerweile spielt auch Lucas mit ihm, wirklich schön dabei zuzuschauen.
Heute geht’s noch mal eine kleine runde durchs Dorf an der Straße vorbei. Mal sehen wie er sich macht.





Winterferien

Am 5.11. ging es los. Schon um 5Uhr. Wir fuhren gute 4 Stunden, aber für uns ja kein Problem. Ja und dann kam die erste Enttäuschung- kein Schnee lag dort wo wir unser Hotel hatten. Unsere Besitzer waren traurig und wir erst. Ich und Holly konnten keine Schneeschieber spielen. Unser Hotel war gute 30km von Oberstdorf entfernt, also noch nicht direkt in den Alpen. Wie fuhren noch am gleichen Tag nach Oberstdorf und wollten die Stadt erkunden. Das gelang uns recht gut und wir kehrten in ein schönes Kaffe ein. Da gab es Kuchen!!! Leider für uns zu ungesund, aber etwas deftiges ist uns sowieso lieber. Die anderen Touristen fotografierten uns ganz heimlich so, dass unsere Herrchen und Frauchen nichts merken sollten. Jaja, falsch gedacht. Es gab auch einige die unsere Besitzer fragten welche Rasse wir sind und ganz stolz sagten sie Affenpinscher, da waren die Leute erstaunt. Sie fragten sie richtig aus. Am nächsten Tag mussten wir mit der S-Bahn bis nach Oberstdorf fahren, weil Herrchen noch etwas erledigen musste. Das war ein echtes Abenteuer und so spannend. Wir kamen zwar erst nach einer Stunde dort an, aber wir waren danach eine Erfahrung reicher. Uns ist aber das Auto immer noch lieber. An dem Tag wanderten wir im Tal, also an diesem Tag auch noch kein Schnee, denn der lag nur auf den Bergen, dort aber reichlich. Leider regnete es in Strömen so, dass wir pitsche nass waren. Für uns natürlich kein Problem. Am Abend kam dann unser Herrchen und holte uns ab. Am nächsten Tag ging es dann endlich auf den Berg und somit auch zum Schnee. Doch eh wir oben waren, waren Stunden vergangen. Die Leute standen an der Gondel schlange, denn es war Kaiserwetter. Endlich oben, legten wir uns in den Schnee und genossen es.

Dann gingen wir Wandern. Mein Junior Frauchen fuhr in dieser Zeit Ski. So vergingen auch die anderen Tage und der Tag der Abreise rückte näher. Das Essen im Hotel war einfach super, zumal sagten das unsere Besitzer. Die Angestellten bemerkten uns manchmal gar nicht, da wir so ruhig unter dem Tisch lagen. Unser Urlaub verging so schnell, schade! Aber wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.